Heute an morgen denken

4. Oktober 2011

Alt werden möchten viele, doch alt sein eher wenige. Problem ist, dass viele Senioren in jüngeren Jahren nicht vorsorgen oder ihre Wünsche niederlegen. Doch durch einen Schlaganfall, Herzinfarkt oder eine andere schwerwiegende Krankheit kann schnell der Fall eintreten, dass umgehend gehandelt werden muss. Oftmals ist in einem solchen Fall nicht bekannt, was der Patient sich wünscht und die Angehörigen müssen dann entscheiden.

Um dies zu vermeiden, ist es sinnvoll, bereits in Jahren guter Gesundheit an den eintretenden Krankheitsfall zu denken. Eine gute Altersvorsorge erleichtert es dann auch den Angehörigen, wichtige Entscheidungen zu treffen.

Die Planung beginnt meist schon mit einer Patientenverfügung. Im Internet wird man schnell fündig und kann sich guten Rat einholen. Auch sind Formulare hier schnell heruntergeladen und ausgedruckt. Wer sich nicht sicher ist, der bespricht die Verfügung mit seinem Hausarzt und bittet ihn um Unterstützung, wenn es um das Ausfüllen geht. Hier sollten auch die Verwandten mit einbezogen wissen, damit im Bedarfsfall schnell reagiert werden kann. Im Optimalfall bekommen die Entscheidungsträger jeder ein Exemplar der Verfügung, damit kein langes Suchen nach dem Papierstück letztendlich den Willen des Patienten vereitelt.

Eine weitere Entscheidung ist die Pflege. Wo und wie möchte der Mensch im Ernstfall gepflegt werden. Die meisten Senioren wünschen sich eine häusliche Pflege in der gewohnten Umgebung. Andere mögen lieber die Gesellschaft und ziehen ein gutes Heim mit vielen Hobby-Angeboten vor. Wichtig ist, vorher rechtzeitig niederzulegen, wie man sich die einzelnen Situationen im Alter vorstellt.

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