So laufen Senioren sicher – auch im Winter
23. November 2011
Es ist Herbst geworden und auf den Straßen und Gehwegen liegt nun das Laub der Bäume, das bei Feuchtigkeit schnell rutschig werden kann. Bald fällt der erste Schnee und wird erfahrungsgemäß die Wege zu glatten Rutschflächen machen. Besonders Senioren sind dann gefährdet und können sich bei Stürzen viel schwerer verletzen, als jüngere Menschen. Daher benötigen sie besondere Unterstützung bei ihren täglichen Gängen. Neben einem Rollator gibt es dazu auch einen Gleitschutz für die Schuhe. Die werden auch Spikes genannt und funktionieren wie eine Art Schneekette für die Schuhe.
Auf rutschigen Böden geben sie festen Halt und bieten somit einen idealen Schutz bei Glätte.
Neben den Hartmetallspikes, die das Laufen auf Eisflächen ermöglichen, besitzt der Gleitschutz aber auch spezielle Stollen auf der Lauffläche, die einen sicheren Gang auf rutschigen Böden ermöglichen. Auch die Benutzung gestaltet sich sehr einfach. Der Gleitschutz wird einfach unter der Sohle von normalen Schuhen angebracht und mit Klettverschlüssen befestigt. Allerdings sollte er in der Wohnung oder anderen geschlossenen Räumen nicht getragen werden. Die harten Metallspikes können Teppich- und Holzfußböden beschädigen.
Wer sich Gleitschutz dieser Art zulegen möchte, sollte dies im Fachgeschäft tun und sichergehen, dass die Spikes auch wirklich passen. Auf keinen Fall dürfen diese beim Gehen verrutschen, sondern sollten fest am Schuh anliegen. Neben der richtigen Größe sollten Senioren auch auf die Handhabung achten und die vorher sicherheitshalber testen. So ausgerüstet wird der nächste Winterspaziergang zu einem sicheren Unterfangen.

Kommentar schreiben